Ole von Uexküll ist ein schwedischer Aktivist und Geschäftsführender Direktor der Right Livelihood Foundation.

Die Right Livelihood Foundation vergibt jährlich den Right Livelihood Award – auch bekannt unter dem Namen "Alternativer Nobelpreis". Ole führt und koordiniert die Arbeit der Stiftung, deren wichtigstes Ziel ist, die Preisträger langfristig zu unterstützen. Die Stiftung sieht ihre Rolle als Sprachrohr und Schutzschild für die Preisträger und hilft solchen, deren Leben und Freiheit bedroht werden. Oles Hauptaufgaben sind strategische Weiterentwicklung, Repräsentation, finanzielles Management und Forschung für die Stiftung. Er hat Nominierte für den Right Livelihood Award in mehr als 35 Ländern rund um die Welt begutachtet.

Ole hat einen Masterabschluss in Umweltwissenschaften (Lund Universität) und Europäische Studien (Freie Universität, Humboldt Universität und Technische Universität Berlin). Er hat anschließend im Deutschen Bundestag in Berlin gearbeitet, im Umweltprogramm der Vereinten Nationen in Paris und im Europäischen Parlament in Brüssel. Ole ist außerdem Mitglied im Beirat im Europäisches Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte in Berlin.

2018 wurde der Right Livelihood Award vergeben an die Menschen- und Bürgerrechtsaktivisten Abdullah al-Hamid, Mohammad Fahad al-Qahtani und Waleed Abu al-Khair aus Saudi-Arabien, an den Kleinbauern Yacouba Sawadogo aus Burkina Faso, an den Agrarwissenschaftler Tony Rinaudo aus Australien und an die Anti-Korruptions-Aktivisten Thelma Aldana aus Guatemala und Iván Velásquez aus Kolumbien. Die gesamte Verleihungszeremonie kann auf der Webseite der Right Livelihood Foundation angeschaut werden.