Beate Hornemann ist Leiterin des Psychoonkologischen Dienstes am Universitäts KrebsCentrum (UCC) des Universitätsklinikums Dresden.

Empathie ist eine essentielle Voraussetzung, um sich anderen Menschen zu nähern. Als in uns fest verankerte Fähigkeit scheint sie schwer greifbar und gleicht in Teilen einem unbewussten Reflex. Deshalb birgt Empathie auch eine Gefahr missbraucht werden, um Entscheidungen zu manipulieren. Mit jahrzehntelanger Erfahrung wird Beate uns ihre Sicht der Empathie schildern und Wege zum sinnvollen Umgang damit aufzeigen.

Beate und ihr Team bieten Krebspatienten sowie deren Angehörigen professionelle Unterstützung, um die Lebensqualität aller Betroffenen trotz Krankheit zu erhalten. Ziel ihrer Arbeit ist, das psychische Gleichgewicht zu stärken und Wege zur Bewältigung der Krankheitssituation aufzuzeigen.

Beate studierte zunächst Klinische Psychologie in Leipzig und entschied sich nach einer Therapieausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin für den Tätigkeitsbereich der Psychoonkologie, einem interdisziplinären Spezialgebiet in der Medizin, das die psychologischen, sozialen und verhaltensbezogenen Aspekte von Krebserkrankungen erforscht. Seit 2006 arbeitet sie als Leiterin vom Psychoonkologischen Dienst am UniversitätsKrebsCentrum Dresden und ist in der Lehre für Medizinstudenten tätig.

Neben ihrer Tätigkeit an der Uniklinik Dresden ist Beate Vorstandsmitglied der AG Psychoonkologie der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. und hält regelmäßig Vorträge z.B. bei der Sächsischen Landesärztekammer (SLÄK) sowie der Akademie für Palliativ- und Hospizarbeit Dresden.