Stefan Scherbaum ist Juniorprofessor für Methoden der Psychologie und Komputationale Kognitive Modellierung an der Technischen Universität Dresden.

Scherbaum ist ein Multitalent: Zuerst studierte er Medieninformatik und machte dann seinen Doktor in Psychologie. Er verwebt seine Forschung mit Tätigkeiten als systemischer Therapeut und Trainer für Improvisationstheater (siehe auch Freie Spielkultur). Beispielhaft für sein breites Wissenschaftsinteresse sind Computerspiel-ähnliche Experimente, mit denen er erforscht, ob Menschen eher schnelle, kleinere Belohnungen erhalten wollen oder lieber auf größere, dafür spätere Belohnungen warten.

Stefan studierte Informatik / Medieninformatik an der FH Furtwangen und Kognitionswissenschaften an der Universität Osnabrück sowie Universität Otago in Neuseeland. Er schloss seinen PhD 2010 an der Technischen Universität Dresden ab. Für seine Doktorarbeit erhielt er den Preis der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPS) für die beste Dissertation. Seit 2014 ist er Juniorprofessor an der TU Dresden.