Alexander Leymann ist theoretischer Physiker am Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme in Dresden und ein leidenschaftlicher Jongleur.

Seit Alex 14 Jahre alt ist, tritt er auf und unterrichtet Jonglage. Eine seiner liebsten Disziplinen ist die klassische 3-Ball-Jonglage, da man hier schier endlose Möglichkeiten zur Variation hat und der Jonglage eine tänzerische Leichtigkeit verleihen kann. Intensiv widmet er sich auch dem Combat, einer Art Jonglagekampfkunst, bei der man versucht, die Jonglierkeule des Gegners aus dem Muster zu schlagen, während man selbst weiterjongliert. Außerdem ist Alex ein regelmäßiger Teilnehmer von Jonglierconventions und organisiert seit vielen Jahren Combat-Turniere. Diese Treffen sind ein wichtiger Teil der Jonglierszene, bei denen man Tricks austauscht und sich freundschaftlich aneinander misst.

Als theoretischer Physiker ist Alex davon fasziniert, wie sich die Jongliermuster einer strikten mathematischen Ordnung fügen. Die Mathematik erlaubt es nicht nur, zu verstehen, was in den verschiedenen Jongliermustern vorgeht, sondern auch neue Muster zu generieren. Diese Form der angewandten Mathematik ist in der Jonglierszene weit verbreitet und bereichert sie ungemein.

In seiner Forschung beschäftigt sich Alex mit Halbleiterlasern und Bose-Einstein-Kondensation im Nichtgleichgewicht. Alex hat seine Forschung auf zahlreichen nationalen und internationalen Konferenzen vorgestellt. Nach seinem Physikstudium in Greifswald schloss Alex 2016 seine Dissertation über die Theorie der Vielteilchenkorrelationen in Mikrolasern in Magdeburg ab.

  • Beruf: Theoretischer Physiker
  • Geburtsjahr: 1985