Norbert Rost ist Leiter des Projekts “Zukunftsstadt Dresden” und des Dresdner Büros für postfossile Regionalentwicklung.

Ähnlich der “Transition-Town”–Bewegung (“Stadt im Wandel”) möchte der Wettbewerb “Zukunftsstadt” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Vision einer nachhaltigen Stadt entwickeln und fördern. In diesem Rahmen wurden die Dresdner Bürger 2015/16 zu 24 Workshops eingeladen, in denen sie das Bild einer Stadt entwickelten und diskutierten, in der sie zukünftig (2030+) leben möchten.

Unter dem Motto “Agiere lokal – denke global” ging es um Themen wie beispielswiese Energiesicherheit, Beteiligung der Öffentlichkeit und kulturelle Offenheit. Norbert Rost und sein Team sammelten und präsentierten die gewonnenen Ideen und qualifizierten sich so für die zweite Phase des Wettbewerbs “Zukunftsstadt”.

Als Leiter des Büros für postfossile Regionalentwicklung unterstützen Norbert und seine Kollegen Kommunen und Unternehmen auf ihrem Weg hin zu einer kohlenstoffarmen und auf erneuerbaren Energien basierenden Gesellschaft – stellt doch die Energiewende nicht nur eine technologische, sondern auch eine kulturelle Veränderung dar.

Norbert ist darüber hinaus Mitgründer des Vereins Elbtaler e.V., welcher die Regionalwährung Elbtaler eingeführt hat, um eine regional orientierte Wirtschaft zu fördern. Folglich wird die lokale Wirtschaft gestärkt und unterstützt und im Gegenzug werden ökonomische Risiken minimiert und die Verschwendung von Ressourcen reduziert.

Norbert studierte Wirtschaftsinformatik an der TU Dresden. In seiner Diplomarbeit analysierte er systemische Risiken des Finanzsystems, vier Jahre vor dem Ausbruch der weltweiten Finanzkrise 2008.